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  • AutorenbildLeonie Meil

Wieso du zur Diätologin gehen solltest und was bei einer Ernährungsberatung auf dich zukommt?

Hallo, ich bin Leonie und biete als Diätologin ernährungsmedizinische Beratungen an. Die Beratungen sollen einen echten Mehrwert bieten und individuell auf dich abgestimmt sein! Mir ist wichtig, dass die Gestaltung der Beratungen für dich transparent ist und du weißt, was dich erwartet!


Wie kommst du mit mir in Kontakt?

Zunächst hast du die Möglichkeit, mich unverbindlich kennenzulernen. 15 bis 20 Minuten wird das Gespräch dauern und wir schauen, ob wir zueinander passen und wie ich dich am besten unterstützen kann. Daraufhin klären wir das Organisatorische (online, in meiner Praxis, Coaching oder Beratung, ...). Mir ist wichtig, dass du dich wohl fühlst und das bekommst, was du dir vorstellst.


Wie läuft die Beratung ab?

Egal ob online oder in Präsenz - die Beratung läuft in etwa gleich ab. Zu Beginn der Ernährungstherapie besprechen wir deinen Tagesablauf und deine Essgewohnheiten, damit ich dich und deine Bedürfnisse besser kennenlernen kann. Je nach Beratungsthema sehe ich mir auch gerne deine Laborbefunde an und besprich sie mit dir. Anhand deines Anliegens und deiner Alltagsgewohnheiten finden wir gemeinsam für dich ein Ernährungskonzept. Das Gespräch besteht also nicht rein aus Wissensvermittlung sondern es soll eine Stunde lang ganz viel um dich gehen! Mir ist es wichtig, einen ganzheitlichen Blick auf deine Situation zu haben und die mentale Gesundheit sowie die Bewegung mit einzubeziehen. Du darfst mir gerne so viele Fragen stellen, wie du möchtest. Je mehr du dich einbringst, desto mehr wirst du auch von der Beratung profitieren. Nach unserem Gespräch sende ich dir die passenden Unterlagen und Rezepte zu. Dafür benötige ich oftmals genauso lang wie für die Beratung selbst, denn ich gestalte die Unterlage individuell für dich und passend zum Gespräch. Informationen kann man im Internet schließlich auch finden, aber oft scheitert es ja an der Umsetzung. Und hier erarbeiten wir konkrete Empfehlungen, die zu dir und deinem Alltag passen.

Da es unrealistisch und auch nicht sinnvoll ist, sein ganzes Leben von heute auf morgen komplett zu verändern, braucht es oft mehrere Termine, um deinen Zielen Schritt für Schritt entgegenzukommen und um selbst auszuprobieren, was am besten für dich funktioniert.


Was unterscheidet eine Diätologin von einer Ernährungsberaterin?

Diätologie ist so wie Physiotherapie ein anerkannter Gesundheitsberuf und zählt zu den MTD-Berufen. Diätolog*innen sind neben Ärzt*innen die einzige Berufsgruppe, die kranke oder krankheitsverdächtige Personen ernährungsmedizinisch beraten dürfen. Dazu zählen beispielsweise Diabetes mellitus, Stoffwechselerkrankungen, Unverträglichkeiten/ Intoleranzen/Verdauungsbeschwerden, Krebserkrankungen, Essstörungen, chronisch entzündliche oder neurologische Erkrankungen - also immer dann, wenn eine ernährungsabhängige oder ernährungsmitbedingte Erkrankung/Störung vorliegt. Du darfst/sollst aber natürlich auch ohne Diagnose zur Diätologin/zum Diätologen kommen.


Um die Berufsbezeichnung "Diaetologin/Diaetologe" zu erhalten, durchläuft man in Österreich ein 6-semestriges Studium und schließt mit einem Bachelor-Titel ab. Während des Studiums hat man bereits einige Praktika zu absolvieren und es wird einerseits viel Wert auf medizinische Grundlagen (z.B. Laborbefunde lesen) gelegt, aber auch auf die Beratungsmethodik. Da Diätologie zu den Gesundheitsberufen zählt, müssen sich Diätolog*innen im Gesundheitsberuferegister eintragen lassen und sind dazu verpflichtet, regelmäßig Fortbildungen zu besuchen. Ansonsten dürfen sie den Beruf nicht mehr ausüben. Außerdem sollen Diätolog*innen bei kranken Menschen nur auf Zuweisung eines Arztes/einer Ärztin tätig werden. Sie haben dann die Pflicht, die Beratung zu dokumentieren und den Diätologischen Bericht 10 Jahre aufzubewahren.


Diaetolog*innen als auch Ernährungswissenschafter*innen dürfen das Gewerbe für Ernährungsberatung anmelden und individuelle Beratungen anbieten. Als Diätologin kann ich aber auch freiberuflich arbeiten ohne Gewerbeschein. Ernährungswissenschafter*innen dürfen jedoch ausschließlich gesunde Personen beraten und arbeiten z.B. in der Forschung oder in der Prävention/Gesundheitsförderung.


"Ernährungstrainer", "Ernährungscoach" oder "Ernährungstherapeut" hingegen sind keine geschützten Begriffe. Personen ohne Studium (Diätologie oder Ernährungswissenschaften) dürfen nur Ernährungsschulungen zum Thema gesunde Ernährung durchführen und keine individuelle Beratung anbieten - schon gar nicht für kranke Personen. In diesem Bereich gibt es keine Regulationen, welche Ausbildung dahinterstecken muss bzw. wie sich diese Personen fortbilden... Ernährung ist aber sehr komplex und es müssen körperliche und auch psychologische Zusammenhänge verstanden werden, um Personen gut beraten zu können. Zudem ist es wichtig, nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu arbeiten und kein Pseudowissen zu verbreiten. Sei also achtsam, wem du im Bereich Ernährung wirklich vertraust - vor allem wenn es um Intoleranzen, unspezifische Verdauungsprobleme, Erkrankungen oder um essgestörtes Verhalten geht!

Ich bin außerdem auf Frauengesundheit spezialisiert und erkläre dir die Hintergründe zu deinem weiblichen Zyklus und wie das mit der Ernährung zusammenhängt. Es geht also um viel mehr als nur um gesunde Ernährung.



Wie du siehst, gibt es einen großen Unterschied zwischen Ernährungsberatung und diätologischer Beratung. Mir ist es wirklich wichtig, dass du individuelle Empfehlungen bekommst und ich möchte dir eben keine 0815-Lösung überstülpen, so wie es oft bei Abnehmprogrammen der Fall ist. Dafür nehme ich mir viel Zeit (mehr als deine eigentliche Beratungszeit dauert), damit du wieder mehr Leichtigkeit in deinem Essalltag findest. Für deinen Erfolg braucht es nicht unbedingt haufenweise Produkte und Nahrungsergänzungen, sondern ganz allein deine Motivation, dich und deinen Körper besser kennenzulernen sowie nachhaltig etwas zum Positiven zu verändern.






Bild von Caroline Schmidlechner von myart

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